Polaroid

Zuhören. Lesen. Traumreisen.

Ein stummes Haus. Ein Foto, da ist es drauf.
Schreit in Farben, schreit in Formen – schreit seine Geschichte heraus.
Beim schlendern über den Trödelmarkt fand ich dieses Bild.
Eine Sammlung von Informationen. Verpackt in bunte Bildpunkte.
Leicht verblasst. Das Bild, wie die Fassade.
Geheimnisvoll steht es da.

Und in meinem Kopf fangen die Pixel an sich zu verschieben.

Formen neue Bilder. Verschiedene Szenen. Verschiedene Geschichten.
Vielleicht ein Spukhaus, eine alte Tagesklinik. Vielleicht ein Tagungshaus.
Meine Blicke schweifen, greifen Phantasien aus Pixelbruchstücken.

Schon wieder neue Bilder im Kopf.

Fragmente von Horrorfilmen – Kindheitserinnerungen vermischt mit abstrusen Märchengestalten.
Sagen, Legenden, Punkte, Bildpunkte, Punkt.
Ich habe einen Punkt gesetzt.
Das Bild in den Händen. Als Objekt. Als etwas greifbares. Als einen Gegenstand des Hier und Jetzt.

Ich ♥ Polaroids.

via [http://blitzartig.tumblr.com & http://www.wortkonstrukte.net]