Hassliebe

Wenn ich dich wirklich brauche,
dann lässt du mich hängen.

Wenn ich wirklich müde bin,
bietest du mir den besten Platz am Boden an.

Wenn ich mal weine,
dann streikst du und willst mich nicht fortbringen.

Wenn ich es dann mal eilig habe,
dann kommst du später oder gar nicht.

Und wenn wir spät dran sind,
dann fährst du einen Gang runter.


Du kannst so dreckig sein. So hinterhältig und vor allem
so unberechenbar. Und trotzdem kann ich nicht ohne dich.

Das erinnert mich ein wenig an die Klischeebeziehungen aus dem
Nachmittagsprogramm der Privatsender. Vielleicht bekommen wir beide
ja auch mal eine Episode.
Unsere persönliche halbe Stunde Hassliebe. Öffentlich ausgetragen im TV.
Du – die Deutsche Bahn und ich.

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