Herbst

Nimm das Glück und nimm das Leben,
nimm das letzte Blatt vom Ast.
Zieh durch’s Land, du hast den Segen,
Regen, Wind – mach bloß nicht Rast.

Je schneller du von dannen ziehst,
genieß ich’s Leben wieder mehr.
Wenn aus den Wolken nichts mehr gießt,
kommt bald der Winter wieder her.

So zieh davon, du nasser Herbst,
lass mich bloß zufrieden.
Was du uns Jahr für Jahr vererbst,
werd’ ich wohl niemals lieben.

via [http://blitzartig.tumblr.com/]

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